Photovoltaik mit Speicher: Kosten, Leistung und Vorteile im Überblick

Profilbild von Lukas Weinhardt
Lukas Weinhardt
12 min Lesezeit
Photovoltaik mit Speicher: Kosten, Leistung und Vorteile im Überblick

Eine Anlage für Photovoltaik mit Speicher zu installieren, ist für viele Hausbesitzer der Schlüssel zu mehr Energieunabhängigkeit. Sie möchten steigenden Strompreisen entkommen und so viel eigenen Sonnenstrom wie möglich selbst verbrauchen.

Das ist eine kluge Entscheidung. Die immer weiter sinkende Einspeisevergütung, die gesetzlich im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt ist, macht den Eigenverbrauch finanziell deutlich attraktiver als das Einspeisen ins öffentliche Netz.

Besonders wenn Sie Großverbraucher wie eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto besitzen, wird eine PV-Anlage mit Batteriespeicher zur zentralen Säule Ihrer Energieversorgung.

💡 Zusammenfassung
  • Mehr Unabhängigkeit: Eine PV-Anlage mit Speicher steigert Ihren Eigenverbrauch von Solarstrom von ca. 30 % auf bis zu 80 % und reduziert Ihre Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz drastisch.
  • Kosten senken: Selbst erzeugter Solarstrom kostet Sie nur etwa 12-15 Cent/kWh, während Netzstrom oft über 30 Cent/kWh kostet. So amortisiert sich eine Anlage mit Speicher meist innerhalb von 9 bis 15 Jahren.
  • Anschaffungskosten 2025: Die Netto-Kosten für eine PV-Anlage mit Speicher liegen je nach Größe zwischen 11.000 und 27.000 Euro. Dank einer Regelung aus dem Jahr 2023 entfällt die Mehrwertsteuer für Anlagen unter 30 kWp.
  • Richtige Dimensionierung: Als Faustregel gilt: Pro installiertem Kilowatt-Peak (kWp) PV-Leistung sollten Sie 1 bis 1,5 kWh Speicherkapazität einplanen.
  • Staatliche Anreize: Die sinkende Einspeisevergütung macht den Eigenverbrauch rentabler. Zusätzliche Förderungen, wie zinsgünstige Kredite der KfW-Bank (Programm 270), erleichtern die Investition.

Mit einer Solaranlage inklusive Speicher nutzen Sie Ihren eigenen Strom genau dann, wenn Sie ihn brauchen, und entkoppeln sich von den Schwankungen des Strommarktes. Diese Kombination ist der effektivste Weg, um Ihre Energieunabhängigkeit zu maximieren und Ihre Stromkosten langfristig zu senken.

Warum lohnt sich ein Komplettpaket aus PV-Anlage und Batteriespeicher?

Ein Komplettpaket aus Solaranlage und Speicher steigert Ihren Eigenverbrauch von Solarstrom auf bis zu 80 %. Ohne einen Speicher könnten Sie nur etwa 25 bis 35 % Ihres erzeugten Stroms direkt selbst nutzen. Der Rest würde für eine geringe Vergütung ins Netz fließen.

Dieser Sprung in der Eigennutzung macht Sie deutlich unabhängiger vom öffentlichen Stromnetz. Bei Strompreisen, die oft über 30 Cent pro Kilowattstunde liegen, wird jede selbst verbrauchte Kilowattstunde zu einer direkten Ersparnis.

Besonders rentabel wird es, wenn Sie einen hohen Strombedarf haben. Das Laden eines E-Autos oder der Betrieb einer Wärmepumpe treiben den Verbrauch in die Höhe, machen aber gleichzeitig den selbst erzeugten Strom noch wertvoller. Ein intelligentes Energiemanagementsystem, wie es viele moderne Speicher von Herstellern wie Sonnen oder E3/DC bieten, optimiert diesen Prozess, indem es den Stromfluss automatisch zu den größten Verbrauchern lenkt, wenn die Sonne scheint.

Wie hoch sind die Kosten von PV-Anlagen mit Speicher im Jahr 2025?

Im Jahr 2025 liegen die Nettokosten für eine Photovoltaikanlage mit Speicher für ein typisches Einfamilienhaus je nach Größe und Ausstattung zwischen 11.000 und 27.000 Euro. Ein entscheidender Vorteil bleibt die seit 2023 geltende Mehrwertsteuerbefreiung für Anlagen bis 30 kWp, was die Investition erheblich vergünstigt.

Die Preise für Solarmodule und insbesondere für Stromspeicher sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Eine Analyse vom Dezember 2025 zeigt, dass die Kosten für Stromspeicher im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 % gefallen sind. Marktführer bei Heimspeichern in Deutschland sind unter anderem die asiatischen Hersteller BYD und Huawei sowie die deutschen Firmen Sonnen und SENEC.

Anlagengröße (kWp)Kosten mit Speicher (netto)Hinweise
5 kWpca. 14.000 €Gut für einen 2-3 Personenhaushalt mit geringem Verbrauch.
10 kWpca. 19.500 €Ideal für eine vierköpfige Familie, deckt oft den Bedarf mit E-Auto oder Wärmepumpe.
13 kWpca. 22.700 €Empfohlen bei sehr hohem Stromverbrauch durch mehrere E-Autos oder große Wärmepumpen.
Wartungskosten1-2 % des Kaufpreises / JahrFür Versicherung, Reinigung und eventuelle Reparaturen.
Mehrwertsteuer0 % (bei <30 kWp)Gilt seit Januar 2023 und senkt die Anschaffungskosten erheblich.

Wie berechnet man Leistung und Kapazitätsanforderungen?

Die Leistung Ihrer Photovoltaikanlage wird in Kilowatt-Peak (kWp) gemessen. Als Faustregel können Sie davon ausgehen, dass pro 1 kWp installierter Leistung jährlich etwa 1.000 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugt werden. Dieser Wert variiert je nach Standort: In Süddeutschland kann der Ertrag höher sein als im Norden.

Ein typisches Solarmodul benötigt etwa 2 m² Dachfläche. Für eine 10-kWp-Anlage, die rund 10.000 kWh Strom pro Jahr erzeugt, benötigen Sie also eine freie und unverschattete Dachfläche von etwa 50-60 m².

Bei der Speichergröße hat sich folgende Faustregel bewährt: Planen Sie pro 1 kWp PV-Leistung etwa 1 bis 1,5 kWh Speicherkapazität ein. Eine 10-kWp-Anlage wird also idealerweise mit einem 10-15 kWh großen Speicher kombiniert. Eine Studie der HTW Berlin zeigt, dass ein überdimensionierter Speicher die Autarkie nur noch minimal erhöht und damit unwirtschaftlich wird.

Vorteile einer PV-Anlage mit Batteriespeicher

Eine PV-Anlage mit Batteriespeicher ist mehr als nur ein Stromerzeuger. Sie ist Ihr persönliches Kraftwerk, das Ihnen Kontrolle, Sicherheit und erhebliche finanzielle Vorteile bietet.

Wie kann ich meinen Eigenverbrauch maximieren?

Der Schlüssel zur maximalen Ersparnis liegt darin, so viel Solarstrom wie möglich selbst zu verbrauchen. Ein Batteriespeicher ist hierfür das wichtigste Werkzeug. Er speichert den tagsüber im Überfluss produzierten Strom für die Abend- und Nachtstunden.

  1. Stromspeicher nutzen: Erhöhen Sie Ihre Eigenverbrauchsquote von ca. 30 % auf bis zu 80 %. Das bedeutet, Sie decken den Großteil Ihres Bedarfs mit eigenem, günstigem Strom.
  2. Verbrauch zeitlich steuern: Lassen Sie energieintensive Geräte wie Waschmaschine, Trockner oder Spülmaschine gezielt zur Mittagszeit laufen, wenn die Stromproduktion am höchsten ist.
  3. E-Auto intelligent laden: Nutzen Sie eine Wallbox, die mit Ihrer PV-Anlage kommuniziert, um Ihr Elektroauto gezielt mit überschüssigem Solarstrom zu laden.
  4. Energiemanagement-System (EMS): Moderne Systeme, oft als „Heartbeat“ (1KOMMA5°) oder „Sunny Home Manager“ (SMA) bezeichnet, automatisieren die Energieflüsse und maximieren Ihren Eigenverbrauch ohne Ihr Zutun.

Wie unabhängig mache ich mich vom Stromnetz?

Mit einer gut dimensionierten PV-Anlage und einem passenden Speicher können Sie einen Autarkiegrad von bis zu 80 % erreichen. Das bedeutet, Sie müssen nur noch 20 % Ihres Stroms vom Energieversorger zukaufen, meist in den sonnenarmen Wintermonaten.

Diese Unabhängigkeit schützt Sie nicht nur vor steigenden Strompreisen, sondern gibt Ihnen auch ein hohes Maß an Versorgungssicherheit.

Viele moderne Batteriespeicher, zum Beispiel von Herstellern wie E3/DC, verfügen über eine integrierte Notstromfunktion. Bei einem Stromausfall im öffentlichen Netz kann Ihr Haus nahtlos weiter mit Solarstrom aus dem Speicher versorgt werden. So bleiben wichtige Geräte wie Heizung, Kühlschrank und Internet in Betrieb.

Wie kann ich meine Stromkosten senken?

Die Kostensenkung ist der offensichtlichste Vorteil. Während Sie für Netzstrom oft über 30 Cent pro kWh zahlen, liegen die Gestehungskosten für Ihren eigenen Solarstrom bei nur 12 bis 15 Cent pro kWh. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart Ihnen also die Differenz.

Beispielrechnung: Ein 4-Personen-Haushalt verbraucht jährlich ca. 4.000 kWh. Ohne PV-Anlage entstehen bei 35 ct/kWh Stromkosten von 1.400 €. Mit einer PV-Anlage und Speicher, die 70 % des Bedarfs deckt (2.800 kWh), müssen nur noch 1.200 kWh zugekauft werden (420 €). Die eigenen 2.800 kWh kosten ca. 392 € (à 14 ct). Die Gesamtkosten sinken auf 812 €, eine jährliche Ersparnis von fast 600 €.

Diese Ersparnis führt dazu, dass sich eine Anlage mit Speicher typischerweise innerhalb von 9 bis 15 Jahren amortisiert. Angesichts einer Lebensdauer von über 25 Jahren für die Module und 15-20 Jahren für moderne Lithium-Eisenphosphat-Speicher (LiFePO₄) ist dies eine langfristig rentable Investition.

Finanzielle Aspekte

Die Anfangsinvestition für eine Photovoltaikanlage mit Speicher ist zwar beachtlich, doch durch direkte Einsparungen, Förderungen und die langfristige Wertsteigerung Ihrer Immobilie rechnet sie sich. Die Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz ist dabei ein unbezahlbarer Bonus.

Welche Investitionskosten kommen auf mich zu?

Die Kosten für eine Komplettanlage hängen stark von der gewählten Größe und den Komponenten ab. Unten finden Sie eine detailliertere Aufschlüsselung der Nettokosten für gängige Anlagengrößen im Jahr 2025.

Anlagengröße (kWp)Kosten mit Speicher (netto)Betriebskosten/JahrHinweise
5 kWpca. 14.000 €ca. 140-280 €Kompaktanlage für kleinere Haushalte.
8,5 kWpca. 18.300 €ca. 180-370 €Gute Option für mittleren Verbrauch.
10 kWpca. 19.500 €ca. 195-390 €Sehr beliebt bei Haushalten mit E-Auto oder Wärmepumpe.
13 kWpca. 22.700 €ca. 230-450 €Für hohe Stromverbräuche, z. B. bei mehreren E-Autos.

Zur Finanzierung können Sie den zinsgünstigen Kredit „Erneuerbare Energien – Standard (270)“ der KfW-Bank in Anspruch nehmen. Dieser Förderkredit ist speziell für solche Projekte ausgelegt und oft günstiger als ein herkömmlicher Bankkredit.

Wie viel kann ich durch Eigenverbrauch einsparen?

Die größte Einsparung erzielen Sie durch den Eigenverbrauch. Jede Kilowattstunde (kWh), die Sie nicht für ca. 30-35 Cent aus dem Netz beziehen, sondern für 12-15 Cent selbst erzeugen, spart Ihnen die Differenz von bis zu 23 Cent.

Ein Batteriespeicher ist hier der entscheidende Faktor. Er erhöht den Eigenverbrauchsanteil von rund 30 % auf bis zu 80 %.

Für Haushalte mit E-Auto oder Wärmepumpe ist das Einsparpotenzial noch größer. Ein E-Auto kann den jährlichen Stromverbrauch um 2.500 kWh erhöhen, eine Wärmepumpe sogar um bis zu 5.000 kWh. Wenn Sie diesen zusätzlichen Bedarf mit günstigem Solarstrom decken, beschleunigt sich die Amortisation Ihrer Anlage erheblich.

Warum sinkt die Einspeisevergütung?

Die Einspeisevergütung sinkt planmäßig, um den Eigenverbrauch von Solarstrom zu fördern. Die gesetzliche Grundlage dafür ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Ab August 2025 beträgt die Vergütung für Anlagen bis 10 kWp nur noch 7,86 Cent pro kWh. Für größere Anlagen ist sie sogar noch niedriger.

Diese Entwicklung ist ein klares politisches Signal: Der Staat fördert nicht mehr primär die Einspeisung, sondern die dezentrale Selbstversorgung. Der finanzielle Anreiz, den eigenen Strom zu nutzen, wird dadurch immer größer, was die Investition in einen Batteriespeicher noch sinnvoller macht.

Wie trägt Energieunabhängigkeit zur Kostensenkung bei?

Energieunabhängigkeit bedeutet finanzielle Planbarkeit. Mit einer Solaranlage und Speicher können Sie bis zu 80 % Ihres Strombedarfs selbst decken und sind damit weitgehend immun gegen Preisschwankungen und Erhöhungen der Netzentgelte, Steuern und Abgaben auf Netzstrom.

  • Schutz vor Preiserhöhungen: Während die Strompreise am Markt volatil sind, bleiben Ihre Erzeugungskosten über 20-25 Jahre stabil.
  • Weniger Nebenkosten: Auf selbst verbrauchten Strom fallen keine Netzentgelte, Stromsteuern oder andere Umlagen an, die den Netzstrompreis in die Höhe treiben.
  • Versorgungssicherheit: Ein Speicher mit Notstromfunktion sichert Ihre Stromversorgung auch bei einem Blackout und verhindert damit mögliche Folgekosten.

Empfehlungen und Schätzungen

Um das Beste aus Ihrer Anlage herauszuholen, sind die richtige Dimensionierung und eine realistische Einschätzung von Verbrauch und Ertrag entscheidend. Ein Gespräch mit einem erfahrenen Installateur hilft Ihnen, die optimale Größe für PV-Module und Speicher zu finden.

Wie hoch ist der typische Eigenverbrauch von Solarstrom?

Der Eigenverbrauch hängt entscheidend davon ab, ob Sie einen Speicher nutzen oder nicht.

  • Ohne Batteriespeicher: Typischerweise können Sie nur etwa 25-35 % Ihres erzeugten Solarstroms direkt verbrauchen. Der Strom wird dann genutzt, wenn er produziert wird, also primär zur Mittagszeit.
  • Mit Batteriespeicher: Der Eigenverbrauchsanteil steigt deutlich auf 60-80 %. Der Speicher puffert den mittäglichen Überschuss und stellt ihn am Abend und in der Nacht zur Verfügung, wenn der Verbrauch am höchsten ist.

Die Maximierung des Eigenverbrauchs ist der wirtschaftliche Haupttreiber für eine PV-Anlage, da die Ersparnis durch vermiedenen Netzbezug die geringe Einspeisevergütung bei Weitem übersteigt.

Wie viel Strom produzieren und verbrauchen Haushalte durchschnittlich pro Jahr?

Der durchschnittliche Stromverbrauch ist die Basis für die Planung Ihrer Anlage. Eine typische vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus verbraucht pro Jahr etwa 3.800 bis 4.000 kWh, wenn die Warmwasserbereitung nicht elektrisch erfolgt.

Eine passend dimensionierte PV-Anlage kann diesen Bedarf oft vollständig decken.

PV-Anlagengröße Jährliche Stromproduktion (ca.) Geeignet für Jahresverbrauch von… 5 kWp 5.000 kWh 2.500 – 3.500 kWh (2-3 Personen) 8 kWp 8.000 kWh 3.500 – 5.000 kWh (4-Personen-Haushalt) 12 kWp 12.000 kWh > 5.000 kWh (Haushalt mit E-Auto/Wärmepumpe)

Wann ist Photovoltaik mit Speicher wirtschaftlich sinnvoll?

Eine Photovoltaikanlage mit Speicher ist heute für die meisten Eigenheimbesitzer wirtschaftlich sinnvoll. Besonders hoch ist die Rentabilität, wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte auf Sie zutreffen:

  • Hoher Stromverbrauch: Haushalte mit einem Jahresstromverbrauch von über 4.000 kWh profitieren am stärksten.
  • Großverbraucher vorhanden: Sie besitzen oder planen die Anschaffung eines Elektroautos oder einer Wärmepumpe.
  • Hohe Strompreise: Ihr aktueller Strompreis liegt deutlich über dem Durchschnitt, was die Ersparnis pro selbst erzeugter kWh erhöht.
  • Wunsch nach Autarkie: Ihnen ist Unabhängigkeit von Energieversorgern und Versorgungssicherheit bei Stromausfällen wichtig.

Die Amortisationszeit liegt im Durchschnitt zwischen 9 und 15 Jahren. Mit Förderungen wie dem KfW-Kredit 270 oder regionalen Zuschüssen kann sich dieser Zeitraum weiter verkürzen.

Die Investition in eine Anlage für Photovoltaik mit Speicher ist im Jahr 2025 eine wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Entscheidung. Sie ermöglicht es Ihnen, Ihre Stromkosten drastisch zu senken und sich von steigenden Energiepreisen abzukoppeln.

Die Technologie ist ausgereift, die Preise für Komponenten sind attraktiv, und staatliche Rahmenbedingungen wie die entfallende Mehrwertsteuer machen den Einstieg leichter als je zuvor.

Ein PV-System mit Batteriespeicher ist nicht nur ein Beitrag zur Energiewende, sondern vor allem eine Investition in Ihre eigene finanzielle und energetische Unabhängigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Welche Vorteile bietet Photovoltaik mit Speicher?

Eine PV-Anlage mit Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch von Solarstrom auf bis zu 80 % und senkt dadurch die Abhängigkeit vom Stromnetz. Haushalte profitieren von stabilen Stromkosten, mehr Energieunabhängigkeit und langfristigen Einsparungen, besonders bei hohem Stromverbrauch durch z. B. E-Autos oder Wärmepumpen.

Wie hoch sind die Investitionskosten für Photovoltaik mit Speicher im Jahr 2025?

Die Netto-Investitionskosten liegen je nach Anlagengröße zwischen 11.000 und 27.000 Euro. Eine 10 kWp-Anlage rund 19.500 Euro. Anlagen unter 30 kWp sind seit 2023 mehrwertsteuerbefreit. Betriebskosten belaufen sich jährlich auf etwa 1-2 % des Kaufpreises.

Wie schnell amortisiert sich eine PV-Anlage mit Speicher?

Je nach Eigenverbrauch und Strompreisentwicklung amortisiert sich die Investition in der Regel innerhalb von 9 bis 15 Jahren. Je mehr selbst erzeugter Strom genutzt wird, desto schneller rechnet sich das System, insbesondere bei Haushalten mit hohem Verbrauch.

Wie berechne ich die passende Speichergröße?

Die empfohlene Speicherkapazität liegt bei 1 bis 1,5 kWh pro installiertem kWp PV-Leistung. Eine 8-kWp-Anlage, die etwa 8.000 kWh jährlich erzeugt, benötigt dementsprechend einen Speicher von etwa 8-12 kWh.

Warum sinkt die Einspeisevergütung, und was bedeutet das für mich?

Die Einspeisevergütung beträgt ab August 2025 nur noch 7,86 Cent/kWh für Anlagen bis 10 kWp und ist damit deutlich gesunken. Das macht den Eigenverbrauch wirtschaftlich attraktiver, da selbst erzeugter Strom weniger als 15 Cent/kWh kostet, im Vergleich zu rund 30 Cent/kWh für Netzstrom.

Artikel teilen

Profilbild von Lukas Weinhardt

Lukas Weinhardt

Autor bei Heimfokus

Seit zwei Jahren widme ich mich mit großer Leidenschaft dem Schreiben über fortschrittliche Themen wie Photovoltaik, Wärmepumpen und Bausanierung. Mein Interesse an diesen Gebieten wurde durch die ständig wachsende Bedeutung nachhaltiger Energielösungen geweckt.
Weitere Artikel für Sie

Entdecken Sie mehr zum Thema